Verlauf 2013

05.01.2013

Stand nach 13 Tagen täglicher Behandlung mit Pigoil/Sulphar von Goldlabel

VORAB die Vergleichsbilder vom 28.12.2012

 

und hier die Bilder vom 05.01.2013

  

es ist auf jeden Fall keine Verschlechterung eingetreten - die Krustenbildung geht zurück, ablösende Krusten hinterlassen keine Wunden mehr. Die Druckdolenz läßt auch nach. Trotz wochenlangem Regen und Matschwetter und entsprechend nassen Ausläufen keine Mauke! Allerdings werden die Ausläufe und Ställe penibel abgemistet und saubergehalten.

 

20.01.2013

Weil die Krusten immer dicker wurden und sich nicht einfach lösten habe ich diese einmalig mit Panthenolsalbe angelöst - Resultat: die Krusten waren runter, aber das Wundsein darunter kam auch wieder zum Tragen. Druckdolenz danach auch wieder stärker, was ja logisch ist aufgrund des Wundseins. Ein Waschen mit Maukeseife kam wegen der frostigen Temperaturen nicht in Frage. Die Fütterung ist unverändert ausschließlich Heu zuzüglich Aspero und Derma Mineral. Alles andere ist raus aus der Fütterung. Also kein Müsli mehr

 

 

23.01.2013

Huforthopädin: Wie immer, mit einer gewissen Divenhaftigkeit innerhalb akzeptabler Zeit rundum erledigt. Nach wie vor ist das Hufhorn in super Qualität. Kein Ausbrechen mehr.

25.01.2013

 

Man sollte wirklich genug Geduld mitbringen. Die Krusten werden wieder dicker. Trotzdem Finger weg, löst man sie mit Nachdruck, passiert was auf dem Bild zu sehen ist: offene Wunden. Was in den Bildern deutlich heller erscheint auf beiden Seiten sind die Stellen wo die Krusten von allein abgefallen sind. Man kann das Öl mit einer Spritze ohne Kanüle gut punktuell an den oberen Rand der Krusten bringen. Das Öl kriecht  in die vorhandenen Ritzen.

 

27.01.2013

 

Verlauf unter täglich einmal Pigoil-Anwendung. Weiterhin Finger weg von den sich lösenden Krusten, sie müssen von allein abfallen!

 

31.01.2013

 

Geduld ist wirklich schwer ....

Nebenbei hatte Isa wohl mit einer Kollegin genäselt die darüber anderer Meinung war. Anders erklärt sich uns nicht diese “Verletzung” im Bereich der Oberlippe. Für den Lütten sind die Marken zu groß. Man sollte seine Schnute nun mal nicht überall “reinstecken”. In ein paar Tagen ist das wieder vergessen.

 

11.02.2013

Verlaufsdokumentation

 

Während es an der Raspe nachwievor ein Auf und Ab ist, verheilte zumindestens die Schnute komplikationslos

 

15.02.2013

Wenigstens sind die oberflächlichen Wunden innerhalb kürzester Zeit wieder zu. Weiterhin tägliche Anwendung von Pig-Oil mit Sulphur

 

 

20.02.2013

Verlaufsdokumentation - Es bilden sich immer wieder Krusten und man darf wirklich nicht knibbeln... sonst kommen nur wieder offene, wunde Stellen zu Tage.

 

 

22.02.2013

Heute fiel erstmals bei Mäxchen am rechten Fesselgelenk zwei Verdickungen auf. Es liegen leichte Schuppen auf, keine offene Stellen.

Ich habe keine Ahnung was das ist. Max lahmt nicht, zeigt auch keine Schmerzreaktion bei Berührung. Erstversorgung mit Pig-Oil/Sulphur. Bild aufgenommen mit Nokia N8.

 

24.02.2013

 

Das Pig-Oil mit Sulphur hält es geschmeidig. Es kann sein, dass dies von einer alten Verletzung Narben sind oder ähnliches. Bisher ist mir in den Fesselbeugen allerdings nie diese Verdickung aufgefallen und ich prüfe regelmäßig wegen Mauke. Bild diesmal mit der üblichen Kamera Nokia N79.

 

06.03.2013

Huforthopädin: Die Diva hat es wieder überstanden  - bei Mäxchen gab es ja noch nie Probleme. Der etwas verkümmerte Strahl bei ihm, ist auch wieder gut regeneriert seitdem er regelmäßig auf verschiedenen Böden “gearbeitet” wird.

 

07.03.2013

Mittlerweile sind die Krusten fast 5 mm dick und knüppelhart. Sie lösen sich nicht. Es reißt auch nicht auf. Das Pig-Oil kann aber die Haut nicht mehr geschmeidig halten. Heute die Krusten vorsichtig mit Vaseline gelöst. Weiterbehandlung dünn mit Panthenolsalbe.

 

08.03.2013

Verlaufsdokumentation nach dem vorsichtigen Versuch die Krusten zu lösen. Besonders links haften sie noch sehr fest. Seit gestern Weiterbehandlung dünn mit Panthenolsalbe

 

 

09.03.2013

Was es auch immer bei Mäxchen war - es geht deutlich zurück. Weiterbehandlung mit Panthenolsalbe.

 

13.03.2013

Unverändert Krusten, die sich kaum lösen, aber keine offenen Stellen, deshalb Weiterbehandlung mit Enzborn Ringelblumensalbe zur Pflege und nicht mehr die Wundsalbe (Panthenol)

 

17.03.2013

Weiterhin Krusten, aber kein Aufplatzen oder Wundsein. Weiter mit Enzborn-Ringelblumensalbe

 

 

22.03.2013

 

An den hellen Stellen haben sich Krusten gelöst. Der Glanz kommt von Salbenresten. Weiterhin keine offenen Stellen. Weiterbehandlung mit Enzborn Ringelblumensalbe

 

29.03.2013

Es wird Zeit das die Weidesaison wieder beginnt! Auf hartem und/oder sandigem Boden bekommt Isa durch das Hinlegen Scheuerstellen  auf den Karpalgelenken, hier auch wieder rechts schlimmer als links. Ihr Gewicht trägt dazu bei.... Meine Größte Sorge ist, dass sich diese Stellen infizieren. Das gleiche Phänomen haben wir an den Sprunggelenken durch das Aufstehen. Hier ist aber bisher nur Haarbruch zu erkennen. Leider muß man auch Kompromisse eingehen. Der Boden im Auslauf und die Liegematten im Stall sind für die empfindliche Haut von Isa scheinbar zu hart. Eine Stroheinstreu würde aber ebenfalls die Haut reizen und, da sie sich nicht wirklich sauber halten läßt, auch Mauke begünstigen. Es ist einfach das Gewicht, dass hier beim Aufstehen und Hinlegen allein durch die mechanische Beanspruchung für Hautirritationen sorgt. Ich  nehme das lieber in Kauf als durch eine Matratzeneinstreu das weit höhere Risiko einer bisher bei uns nicht aufgetretenen Mauke! Es bedarf natürlich besonderer Sorgfalt und Pflege, dass sich aus den Scheuerstellen keine Infektionen entwickeln! Weder Sandboden noch Gummimatte erscheinen mir persönlich als ausgesprochen hart. Ich denke es ist das Gewicht, wodurch Sand und Gummi zu “Reibeisen” werden.

 

Rechts                  Links

Ich pflege nur mit Ringelblumensalbe. Wobei rechts besonders aufgepaßt werden muß. Hier sind nicht nur die Haare abgeschubbert, sondern auch die oberste Hautschicht bereits beschädigt.

 

Auch die Raspe ist oberflächlich wiede am gären. Die Krusten werden weniger und das oberflächliche Wundsein ist wieder offensichtlicher. Weiterhin Ringelblumensalbe.

 

10.04.2013

Huforthopädin: Die obligatorische Hufiküre verlief wie immer - mit Futterunterstützung. Wer erzieht hier wen?

Nebenbei ist heute linksseitig die Kruste abgefallen und darunter war zwar noch “raue” aber gesunde Haut.

 

12.04.2013

Gestern fiel dann auch rechtsseitig die Kruste von ganz allein ab. Darunter allerdings immer noch etwas gerötet, aber auf keinen Fall offen. Ich bin sehr zufrieden mit dem derzeitigen Verlauf.

  

Weiterhin trage ich nur noch Ringelblumensalbe auf und halte die Haare kurz. Es scheint derzeit der richtige Weg zu sein. Aber ich denke, bevor man nur diese Pflegesalbe verwenden kann, muß die Raspe soweit abgeheilt sein, dass tatsächlich nur noch die oberflächliche Haut betroffen ist. Mit tiefen Hautschäden ist die Ringelblumensalbe überfordert! Auch die Schürfstellen am Karpalgelenk haben sich gebessert. Es ist nur noch eine Art “Hornhaut” zu erkennen und keine offenen oder gereizten Stellen.

 

13.04.2013

 

Ich habe absolut keine Ahnung, warum die Raspe nun am oberen Rand aufgesprungen ist.... Ich habe die Wunde dann mit FrekaCid und das umgebende Gewebe wieder mit Ringelblumensalbe versorgt. Es ist in einem Bereich aufgesprungen, wo ich es jetzt nicht erwartet hätte. Siehe dazu im Vergleich die Bilder vom Vortag.

Beginn des Anweidens mit 30 min an der Hand.

 

14.04.2013

 

 

Ich finde es immer wieder erstaunlich wie schnell die Wunden dann wieder abheilen. Nur ein Tag später sieht alles wesentlich besser aus. Weiter FrekaCid nur auf die offenen Stelle, der Rest mit Ringelblumensalbe.

Nebenbei haben wir heute auch gewogen

800 kg Isa und 120 kg Max

demnach hat Isa 175 kg in diesem Winter verloren. Das ist eine ganze Menge. Nun war der Winter aber auch hart und alles jenseits von -10 Grad zehrt an ihren Reserven. Sie kann das nicht mehr durch Fressen ausgleichen. Der Offenstall bietet Regenschutz, bedingten Windschutz und gar keinen Kälteschutz, also sehr artgerecht. Dafür benötigt es aber auch, dass im Sommer eben eine Reserve angefuttert wird. Bin gespannt, wieviel sie dann im Herbst wieder auf die Waage bringen werden.

 

17.04.2013

 

Zwei Tage habe ich FrekaCid angewendet und seitdem wieder nur Ringelblumensalbe. Es verheilt zumindestens immer wieder sehr schnell. Trotzdem würde ich gerne auf die immer wieder kehrenden Aufbrüche verzichten.

Jernadex Wurmkur ohne Probleme verabreicht - will heißen, Isa hat sich zwar etwas gewehrt, aber letztendlich die Gabe ins Maul toleriert. Bei Max waren ja keine Probleme zu erwarten.

Das Anweiden ist auf zwei Stunden täglich gesteigert.

 

21.04.2013

Das Anweiden ist auf 4 Stunden täglich ausgedehnt. Die Gruppe geht nun gemeinsam ins Wiesenbuffet. Das sehr vorsichtige und langsam steigernde Anweiden hat sich mal wieder ausgezahlt. Keines der Pferde hatte Durchfall oder anderweitig Probleme mit dem frischen Gras. Täglich üben wir jetzt mit den leeren Jernadex Tuben, die sich wiederbefüllen lassen, die Gabe ins Maul mit Isa. Wir füllen mit einem Bananen-Apfelbrei. Immer noch mißtrauisch kann sie aber dem Duft und dem Geschmack von Banane/Apfel nicht widerstehen.

 

24.04.2013

24 Std-Weidesaison ist gestartet

 

28.04.2013

Endlich ist es wettermäßig möglich wieder regelmäßig die Behänge zu waschen. Heute erst mit Kernseife vorgereinigt und dann mit Maukeseife nochmal gut durchmassiert.

 

29.04.2013

 

Da die Krusten mittlerweile wieder millimeterdick waren, vorsichtig abgelöst. Dabei doch wieder wunde Stellen erhalten, wo sie fest saßen!

 

04.05.2013

 

Deutliche Verschlimmerung. Behandlung mit FrekaCid.

 

05.05.2013

Mit Kern- und Maukeseife gewaschen. Raspe abgetrocknet. Immer noch offen und wegen der erhöhten Infektionsgefahr mit FrekaCid behandelt

 

08.05.2013

Raspe-Behandlung je nach Zustand: offen mit FrekaCid zur Wunddesinfektion, wund bis stark verkrustet Panthenolsalbe zur Stabilsierung der Wunde und lösen zu starker Verkrustung, oberflächlich Wundschluß bei leichter Verkrustung mit Ringelblumensalbe zur Pflege.

 

 

18.05.2013

 

 Dieses Jahr zeigt sich eine deutliche Zunahme der Raspe mit Beginn der Weidezeit. Das bestätigt den Zusammenhang mit der Fütterung.

 

22.05.2013

Huforthopädin: Diesmal war Isa ausgesprochen zickig. Ich bin nur froh das wir so eine geduldige Hufpflegerin haben !! Mäxchen - wie immer -  unproblematisch.

 

22.06.2013

Unverändert ein Auf und Ab

 

Allerdings muß auch erwähnt werden, das viel cremen auch nicht unbedingt viel hilft. Dexpanthonalsalbe z.B. sollte nur dünn aufgetragen werden andernfalls weicht es die obere Hautschicht zu sehr auf, wodurch diese sich dann wie eine Blase löst. Auf die offenen Stellen kommt gerade jetzt zur Fliegenzeit FrekaCid Salbe. Ab heute versuche ich die Rezeptur einer Salbe mit Acid Salicyl. aus der Humanmedizin zur Behandlung von Schuppenflechte.

 

26.06.2013

Leider hat Isa eine Schlagverletzung abbekommen. Das passiert halt in Gruppenhaltung ... es ist zwar eine relativ tiefe Wunde, aber ohne weitere Folgen. Die Wunde ist eine handbreit oberhalb des linken hinteren Fesselkopfes. Behandlung mit dem bewährten FrekaCid.

Huforthopädin: Heute wieder etwas kooperativer, da wir auch wieder ein schmackhaftes Müsli unter das Futter gemischt haben. Aber mit der Sättigung ging auch die Kooperation zurück... Wir haben immer noch viel Übungsbedarf in Sachen Gehorsam bei der Hufpflege. Mäxchen schlurft weiterhin seine Hufe im Zehenbereich an allen vier Hufen, hinten etwas stärker. Der Grund ist nicht sicher erkennbar. Die Beine sind in allen Gelenken frei und schmerzfrei (ohne Abwehr) beweglich....

 

27.06.2013

 

Insgesamt weiter zufriedenstellender Verlauf mit der neuen Schuppi-Salbe. Der Verlauf bleibt abzuwarten. Das Auf und Ab kennen wir ja bereits.

Auch die Wunde heilt gut.

 

30.06.2013

An zwei Stellen wurde sie getroffen und deutlich jetzt auch eine Schwellung und Hämatombildung eine Handbreit oberhalb des Fesselgelenkes zu tasten. Aber sie lahmt nach wie vor nicht.

  

 

06.07.2013

 

Verlaufsdokumentation unter täglicher einmaliger Anwendung von Schuppi-Salbe: vielleicht bekommen wir ja doch noch eines Tages dir Raspe besser in den Griff

 

21.07.2013

   

Verlaufsdokumentation unter täglicher einmaliger Anwendung von Schuppi-Salbe

 

24.07.2013

Huforthopädin: Heute wieder sehr kooperativ, in Rekordzeit von etwas mehr als 35 Min. war sie fertig. Mäxchen schlurft sich nicht mehr so sehr  seine Hufe im Zehenbereich ab. Die kurzen Intervalle in der Pflege zahlen sich endlich aus. Er ist zwar immer noch fühlig beim Laufen auf Schotter, aber es bessert sich insgesamt.

 

13.08.2013

In der linken Schweifrübenfalte findet sich ein alter Zeckenbiß (identifizierbar durch das typischen Bißloch). Isa scheuerte vermehrt, deshalb schaute ich genauer nach. In beiden Schweifrübenfalten ist außerdem durch das viele Wedeln die Haut gereizt. Mäxchen hat das gleiche Problem. Mit Pigoil zur Pflege und Juckreizlinderung behandelt.

 

16.08.2013

 

Verlaufsdokumentation unter täglicher einmaliger Anwendung von Schuppi-Salbe

Bilder entstanden nach dem Waschen mit Maukeseife.

 

Die für August/September vorgesehene Zahnkontrolle wird auf das Frühjahr 2014 wegen dem Stallwechsel Ende August verschoben. Einmal will ich wegen dem Stress aus Stallwechsel jetzt den beiden nicht auch noch die mentale Belastung der Sedierung und Zahnbehandlung aufbürden und zum anderen haben alle anderen am Stall den Wunsch geäußert im Frühjahr ebenfalls eine Zahnkontrolle durchführen lassen zu wollen. Das wären dann gleichmal 7 auf einen Streich. Schauen wir ob es so bleibt. Unsere zwei sind auf jeden Fall im Frühjahr dran.

 

04.09.2013

Huforthopädin: Alles bestens bei beiden.

 

13.09.2013

Da nun ein Scheuerbaum zur Verfügung steht, kam es bei starkem Juckreiz zu übermäßigem Scheuern der rechten Halsseite. Eine Ursache konnte ich nicht erkennen. Vielleicht juckte der Pelz nur im Fellwechsel zu stark. Es war verkrustet und nach Ablösen der Krusten nässend.

 sofort mit Derby Hautlotion behandelt. Das nimmt zuverlässig den Juckreiz und fördert die Heilung

leider wurde sie auch massiv von Zecken heimgesucht. Mehr als Wundbehandlung bleibt uns nicht. Hier macht sich jetzt die in Waldnähe gelegene Weide nachteilig bemerkbar, vor allem wenn sie sich unter den Bäumen ins Moos legt.... ist zwar kuschelig weich, aber auch nicht ungefährlich....

 

Verlaufsdokumentation unter täglicher einmaliger Anwendung von Schuppi-Salbe. Es zeigt sich, dass die Haare kurzgehalten werden müssen. Versuche sie bei der naßkalten Jahreszeit länger zu lassen, erschwert die Pflege und vor allem Kontrolle unverhältmäßig.

 

15.09.2013

zwei Tage später war die Haut schon wieder schuppenfrei, trocken und reizlos.

während die offenen Biß-Stellen schnell verheilt waren, dauerte der Rückgang der Schwellungen wieder Wochen. Und erst da erkannte man die typischen Bißmale, um es letztendlich als Zeckenbefall zu identifizieren.

 

08.10.2013

Huforthopädin: Es gibt Momente da möchte man Isa wirklich zum Sauerbraten verwursten. Heute wieder katastrophal ohne echte Kooperation. Wir haben nur die vorderen Hufe gemacht. Wir stehen ja jetzt bei unserer Huforthopädin am Stall. Das kann man auch mal am nächsten Tag weitermachen. Mäxchen war natürlich absolut problemlos. Erfreulich ist die weiterhin gute Besserung. Er schlurft fast gar nicht mehr.

12.10.2013

Huforthopädin: Hinten heute null Problem und auch ohne Futter !! Verstehe einer Isas Pferdeseele.

 

18.10.2013

Durch ein Vertreten? gestern abend, bedingt durch Wegrutschen nach einem Erschrecken, heute taktunrein und sehr unwillig beim Spaziergang. Rücken keine Schmerzpunkte, Beine ohne Schwellungen, dennoch lt. Aussage von Beobachtern war sie hinten links direkt nach dem Ereignis deutlich lahmed, was am nächsten Tag jedoch nur noch als Taktunreinheit auf hartem Boden auffiel. Da ich von dem Ereignis nichts wußte, bin ich erstmal raus spazierengegangen mit ihr. Weicher Boden kein Problem, harter Boden teilweise problematisch, kleine Unebenheiten wie Ästchen oder Eicheln führten zu Taktunreinheiten. Normalerweise nimmt sie die nicht wahr und zermahlt sie einfach. Hinzu kommt das von der Schlagverletzung am selben Bein von Juni immer noch eine Verhärtung (verkapselter Bluterguß?) die nur sehr langsam zurückgeht vorhanden ist. Da keine Anzeichen vorhanden sind, die einen Tierarzt erfordern warten wir ab und werden diese Dinge beim nächsten Routinebesuche (Impfung) angesprechen.

 

19.10.2013

Hochgradige Lahmheit nur auf hartem Boden, weicher Boden ohne Lahmheit. Huforthopädin sagt sie habe sich wohl beim Vertreten am 18.10.2013 verrenkt.

 

21.10.2013

Heute telefonisch mit Tierarzt Vorgehensweise wegen der starken Lahmheit auf hartem Boden beraten:

Fakten: starke Stützbeinlahmheit auf hartem Boden, auf weichem Boden keinerlei Probleme, trabt auf weichem Boden, kann sich wälzen und ohne Einschränkung bewegen. Lahmheit ausschließlich auf hartem Boden. Keine Schwellungen, keine Erwärmung, keine Pulsation in den Gefäßen am Huf, keine Druckpunkte am Rücken, alle Gelenke in allen Ebenen frei und ohne Abwehr durchzubewegen.

Procedere: Verdacht auf Hufgeschwür, feucht halten und das Traumeel seit gestern 15 Tbl. tgl. weitergeben. Hufe prüfen auf Fremdkörper etc. und Hufpfleger hinzuziehen.

Nach Prüfung der Hufe findet sich hinten rechts am Strahl eine “Tasche” nach vorsichtigem Lösen der losen Teile findet sich eine “Steingalle”.

Auch die Raspe gärt wieder. Ab heute wieder Panthenolsalbe

 

Weiterhin bleibt es oberflächlich. Zum Abheilen ist jedoch die Panthenolsalbe besser geeignet als die Schuppisalbe, die mehr den gesteigerten Hautstoffwechsel und damit die Schuppen/Krustenbildung ausbremst.

25.10.2013

Wie immer gutes Ansprechen auf die Panthenolsalbe.

 

Drei Tage später erscheint immer noch kein Hufgeschwür, die Lahmheit besteht unverändert auf hartem Bodem. Unsere Huforthopädin ist nachwievor der Meinung das sich Isa verrenkt hat. Da immer noch keine Krankheitszeichen wie Fieber, Appetittlosigkeit, Schwellungen etc. erkennbar, weiter Abwarten nach Rücksprache mit dem Tierarzt.

 

29.10.2013

 Ab heute weitere Pflege der Raspe mit Ringelblumensalbe

 

02.11.2013

 

Verlaufsdokumentation  Raspe unter täglicher Pflege mit Ringelblumensalbe.

Immer noch kein Anzeichen eines Hufgeschwürs, Huforthopädin weiterhin der Ansicht einer Verrenkung. Lahmheit unverändert nur auf hartem Boden. Allerdings heute im weichen Boden Sprintstart mit anschließenden “Sliding Stop” perfekt auf der Hinterhand nachdem sie von unserem kleinen Mobber in der Herde gejagt wurde. Im Anschluß daran keine Lahmheit im weichen Boden.

 

03.11.2013

Um nochmal richtig die Lahmheit zu lokalisieren (welches Bein) Gangproben:

Gangprobe im Schritt auf ebenen Pflasterboden auf dem Zuweg zum Stall: etwas steif aber ohne Zögerung auffußen, kein Wendeschmerz.

Gangprobe im Trab auf ebenen Pflasterboden auf dem Zuweg zum Stall: ohne Zögern, minimales Ticken hinten rechts, kein Wendeschmerz.

Gangprobe im Schritt auf unebenen Betonboden im Stallbereich: deutliches “rumgeeier” mit nicht sicher lokalisierbarem Lahmheitsfokus. Aufgrund dieses Bildes seit 14 Tagen bin ich gar nicht auf anderen harten Boden gegangen .... vielleicht wäre das früher schon aufschlußreicher gewesen.

Die Vermutung der Huforthopädin könnte sich doch bewahrheiten: Absolut fehlende Anzeichen bis heute für ein Hufgeschwür außer Fühligkeit auf dem harten Boden. Unruhe in der Herde durch einen Mobber, tiefer sehr rutschiger Lehm/Matschboden. Der erneute “Sliding Stop” könnte die Blockade gelöst haben. Mal sehen was morgen der Tierarzt sagt.

 

04.11.2013

Nach Rücksprache mit dem Tierarzt warten wir weiter ab. Die Hufe sollten noch einmal von unserer Huforthopädin auf eventuelles Hufgeschwür kontrolliert werden. Ansonsten wird nur die Zeit die jetzt wohl wahrscheinlichere Verrenkung ausheilen. Weiter Traumeel und ein osteopathischer Behandlungsversuch nicht vor Ablauf von weiteren ca. 4 Wochen ohne Besserungstendenz.

 

05.11.2013

Kontrolle durch Huforthopädin: Keine Anzeichen eines Hufgeschwürs.

 

07.11.2013

Da es in winzigen Schritten besser wird, werden wir weitere abwarten.

 

09.11.2013

Verlaufsdokumentation Raspe unter Ringelblumensalbe zur Pflege. Fütterung unverändert Heu, Aspero, Lexa Derma Mineral und ganz wenig Derby Apfel-Müsli. Pferde mit Hautproblemen sollen eigentlich keine Äpfel bekommen. Da es Isas Hautproblem jedoch nicht verschlimmert, bekommt sie immer wieder auch mal Äpfel oder Apfel-Müsli. Hinterfragen sollte man jedoch die Äpfel im Speiseplan. Ich werde nach Aufbrauchen des Sackes nach einer Alterantive suchen.

 

Die Haare in der Sprunggelenksbeuge sind schon wieder zu lang und müssen unbedingt gekürzt werden.

Trotz des nassen Wetters und obwohl genug trockene Fläche zur Verfügung steht hält sich Isa sehr viel im Matsch auf. Dennoch keine Mauke !! Wieder einmal wird deutlich Mauke entsteht nicht durch Nässe, oder Matsch! Wir sammeln penibel gerade auch im Matsch den Mist ab und das zahlt sich aus. Natürlich ist die Pflege eines Behangpferdes im Matsch erschwert aber der Behang schützt auch die Fesselbeugen. Deshalb niemals abschneiden um die Pflege zu erleichtern....

 

16.11.2013

Vor der Hufbearbeitung das erste Mal wieder eine kleine Runde gelaufen. Sie geht noch etwas klamm.

Huforthopädin: Rundum ohne Probleme, aber an allen Hufen finden sich leichte Steingallen

vorn rechts

hinten rechts

hinten links

vorn links

 

17.11.2013

Nochmal eine kleine Runde gelaufen dabei nur weiche Wege benutzt. Immer noch klamm, aber möglich. Das Laufen jenseits des tiefen Matsches tut ihr gut.

Raspepflege immer wieder im Wechsel je nach Beschaffenheit bei überwiegend “Wundsein” mehr Ringelblume oder Panthenolsalbe und bei mehr Schuppen/Krustenbildung Schuppisalbe

20.11.2013, 22.11.2013, 30.11.2013, 01.12.2013 wieder regelmäßig rausgegangen

 

01.12.2013

 

hinten links hat sie sich einen spitzen Stein reingetreten, der sich nur durch freischneiden entfernen ließ - zum Glück folgenlos.

 

02.12.2013

Unendlich langsam hat sich die Lahmheit zurückgebildet. Ab heute kein Traumeel mehr und weiterhin regelmäßige Runden im Gelände.

 

05.12.2013

Der angekündigte schwere Sturm Xaver erwischt uns voll am Abend um 18h. Wir sind zufällig anwesend. Die Pferde rotten sich in einer Gruppe draußen eng zusammen. Keines will in den Stall. Der Sturm läßt den Eisregen fast waagerecht auf die Pferde niedergehen. Sie bleiben jedoch ruhig zusammen in der Gruppe, schützen sich gegenseitig. Wir sichern herumfliegende Eimer und Gerätschaften. Nach einer Stunde ist alles vorbei.

 

06.12.2013

Wurmkur Equest Pramox erste Applikation war gut, danach die zweite schwierig, Mäxchen wie immer problemlos.

 

07.12.2013

Die angekündigte Jagdgesellschaft hält sich fern von unseren Weide/Stallflächen. Man hört nur in der Ferne wenige Schüsse und die Jagdhörner. Die Pferde bleiben ruhig.

 

08.12.2013

Während der Geländerunde angespannt und wehrig, einmal abgemistet, wenig Blähungen, am Stall dann erhöhte Atemfrequenz und schwitzen, krampfartig geht in der nächsten Stunde immer wieder Gas ab - Krampfkolik. Eingedeckt im Stall gehalten, nach einer Stunde ist der Spuk vorbei. Sie ist noch für gut 2 Stunden etwas hängelig, frißt aber wieder und zeigt auch keine Krampfzeichen mehr. Abends nochmal nachgesehen genauso wie am nächsten Morgen vor der Arbeit. Ist aber wieder alles in Ordnung

 

25.12.2013

Verlaufsdokumentation Raspe unter Verwendung im Wechsel je nach Beschaffenheit bei überwiegend “Wundsein” mehr Ringelblume oder Panthenolsalbe und bei mehr Schuppen/Krustenbildung Schuppisalbe

 

Insgesamt weiterhin zufriedenstellender Verlauf.

Vorn li. und hinten li. + re. jeweils kleine “Ballentritte” mit Frekacid versorgt

 

26.12.2013

Huforthopädin (Ausnahmetermin auf einen Feiertag, da anderweitig kein Termin frei war: Rundum ohne Probleme, bei Isa natürlich mit Futter... es zeigen sich immer noch dezent Steingallen. Außerdem scheinen die Paddogplatten zur erhöhtem Tragrandabnutzung zu führen. Dies aber bei Isa und Max in nicht bedenklichem Maß.

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