Tier-Zeug

Pferde fliegen ohne Flügel & kämpfen ohne Schwerter...

Niederländisches Kaltblut (Nederlands Trekpaard)

Erscheinungsbild:

  • schulterfreie Gänge, ausdauernd,  muskulöser Hals, breite Brust, steile Schulter, kurzer Rücken, kräftigen Beine mit Kötenbehang, flacher Widerrist, gerade und trockener Kopf, große Hufe, dichtes Langhaar, schwerer Körperbau

Herkunft:

  • einheimische Pferde, Brabanter

Verbreitung:

  • Niederlande

Größe:

  • 160 bis 168 cm

Eignung:

  • Arbeitspferd, Schlachttier

Farben:

  • alle außer Schecken, vor allem Hellbraune

Charakter:

  • ruhig, ausgeglichen, freundliches Wesen

siehe auch kvth.nl

Entstehung

Dieses Kaltblut existierte bereits im Mittelalter unter dem Namen Flamländer, damals war es ein beliebtes Arbeits- und Ritterpferd.
Im 18. Jahrhundert verdrängte der Brabanter den Flamländer, es entstand eine beliebte Kreuzung welche bald als Niederländischen Zugpferd bekannt wurde.


Einflüsse

 Im Jahr 1914 wurde die "Königliche Vereinigung des Niederländischen Zugpferdes - Koninklijke Verenigung Het Nederlandsche Trekpaard" aus drei regionalen Zuchtverbänden zusammengeschlossen. Im 1. Weltkrieg gelangten sehr viele belgische Brabanter nach Holland, diese trugen zur Konsolidierung der Rasse bei. Durch die Mechanisierung in der Landwirtschaft kam es zu einem Einbruch der Zucht und der Bestand ging stark zurück, seit den 1980er ist aber ein Aufschwung zu beobachten.


Verwendung

Es war ursprünglich als auf Zuglast spezialisiertes Arbeitspferd gezüchtet worden. Es wurde hauptsächlich auf schweren Böden in der Landwirtschaft aber auch in der Industrie eingesetzt. Heute wird das Trekpaard vor allem im Freizeitbereich und als Touristenattraktion eingesetzt. Ferner wird das Pferd beim traditionellen Ringrijden in Zeeland eingesetzt, wo es geschmückt und ohne Sattel geritten wird. Daneben bleib aber ein alter Verwendungszweck erhalten, noch immer wird die Nachzucht auch zur Produktion von Pferdefleisch genutzt.

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Unsere Isa van’t Kampje auch genannt Butterblume

* 09.04.2005

Vater: Dennis uit de Hopkampen

Mutter: Zasja van de Kalin Vlut

Gesehen am 05.06.2010 bei einem Händler

Gekauft ohne Bedenken und trotz Mängel am selben Tage

(schlechter Pflegezustand, Mauke, viele kleine Wunden, Ausbildungszustand roh was bedeutet wir haben hier jetzt ein 700kg schweres “Fohlen” was das Pferde-ABC nicht kennt)

 

Am Tag des Einzugs 10.06.2010 in ihrem neuen Zuhause

jetzt darf sie sich erstmal von all den Negativerfahrungen und der Vernachlässigung erholen.

ENDLICH GENÜGEND FUTTER .....

Innerhalb weniger Stunden hatte sie bereits durch dem ihrer Rasse so typischen Charakter ein tiefes Vertrauen zu uns aufgebaut. Wir werden es nicht mißbrauchen und darauf ihre ganze künftige Ausbildung aufbauen. Darüber kann in unserem Tagebuch nachgelesen werden was 2010 als Isas Tagebuch begonnen wurde:

Stall-Tagebuch

Eine Woche später ....

eine sehr flexible Oberlippe - nur zu dumm, das dieses Ding so groß ist. Damit kommt man so schlecht in die Hosenhöhlen der Zweibeiner, wo immer ein Leckerli drin ist. Meine Isi-Kollegen sind da klar im Vorteil. Dafür komm ich an Früchtchen wo sie ne Leiter für brauchen - ausgleichende Gerechtigkeit

Kollegen-Messaging....

Kleines Suchspiel - wo versteckt sich der Hahn im Korb?

Nachfolgend die Auflösung

Ist doch schön eine dralle Freundin zu haben ....

Guten Morgen !!

Wie siehts aus? Wollen wir?

öhm kann ich vielleicht noch zehn Minütchen dösen kriegen...?

 

Seit November 2012 Isas Bodyguard: Max 3826 *1999

kommt irgendwoher zwischen Herten und Waltrop - zu uns dann, als er sich entschied Isa zu seiner Prinzessin zu machen während beide am Stall Busch / Hof Grube zu Hause waren

 

Seit 06.04.2014 bei uns: Sam van Parkzicht

* 16.03.2013

Vater: Robert van’t Clerckshof

Mutter: Belle van de Wijzend Championesse 2012 Groningen

Gesehen am 05.04.2014 bei einem Friesenzüchter

Er war dort in Zahlung gegeben worden für eine Friesenzuchtstute....

Unser Glück !! Jetzt wächst der Passer für unsere Isa bei uns auf und wird von Babybeinen an erzogen. Das erste Trekpaard ohne Raspe oder Mauke !!

ca. Januar 2014 beim Friesenzüchter

 

Seit 01.07.2016 bei uns: Winneke v.d. Woerd

* 23.05.2005

Vater: Jasper v.’t Heidepark

Mutter: Nadja v.d. Woerd

damit auch Mäxchen eine Partnerin auf Augenhöhe bekommt.

Eingetragen als Verbandsprämenstute in das Stutbuch I des westfälischen Pferdestammbuches

Eine weitere Holländerin in unserer Familie

Erscheinungsbild:

  • Das Shetlandpony hat einen verhältnißmäßig großen Kopf mit breiter  Stirn, fast quadratischem Maul, großen üstern und kleinen Ohren auf  einem kräftigen Hals. Die Beine sind kurz und kräftig, mit klaren  Gelenken und harten Hufen. Es besitzt häufig einen dichten Schweif,  ebenfalls oft eine dichte Mähne mit einem dichten Schopf, zudem hat es  im Winter ein dichtes Fell und einen leichten Behang an Fesseln und  Unterkiefer. Das Shetlandpony soll maximal 107 cm groß werden, das  Minishetlandpony lediglich 87 cm. Abzeichen sind selten. Alle Farben  außer Tigerschecken sind zugelassen. Shetlandpony-Züchter, die  Tigerschecken züchten, nennen diese Appaloosa-Pony.

Herkunft:

  • ursprünglich Shetlandinseln, Hauptzuchtgebiet England

Verbreitung:

  • Europa, USA, Deutschland

Größe:

  • maximal 107 cm, Minishelands maximal 87 cm

Eignung:

  • Kinder-, Fahr- und Nutzpony

Farben:

  • alle - in der Zucht sind allerdings Tigerschecken verboten

Im Verhältnis zu ihrer Körpergrößee gehören Shetlandponys zu den kräftigsten Pferden überhaupt, ein trainiertes Shetlandpony kann das Doppelte seines Gewichtes ziehen. In der Regel können Shetlandponys bis zu 60 kg tragen. Sie kamen früher in der Landwirtschaft, nach Abschaffung der Kinderarbeit vor allem in Grossbritannien auch als Grubenpferde im Bergbau zum  Einsatz, wo sie noch in den 30er Jahren anzutreffen waren. Heute sind  diese Ponys als Reitponys für Kinder oder auch als ausdauernde und  kräftige Zugpferde und im Zirkus häufig anzutreffen. Shetlandponys sind genügsam und sehr robust, sie  gelten als intelligent und langlebig. Sie sind spätreif und ihre  Lebenserwartung liegt oft bei ca. 40 Jahren.

Zuchtgeschichte

Das Shetlandpony stammt von der Inselgruppe der Shetlandinseln. Die  Inseln haben ein extrem maritim geprägtes feuchtes Klima mit für die  geografische Breite vergleichsweise milden Wintern und kühlen Sommern.  Starkregenfälle, Stürme und Nebel sind allerdings sehr häufig. Infolge der ungünstigen Klima- und Bodenverhältnisse fand auf den  Inseln eine Auslese statt, die zu kleinen widerstandsfähigen Ponys  führte. In der Eiszeit waren die Inseln wegen des damals etwa 100 m  niedrigeren Meeresspiegels untereinander verbunden, hatten jedoch keine  Verbindung zum Festland. Deshalb sind von den Shetlands auch keine  Wildpferdfunde bekannt. Urzeitliche Menschen siedelten sich aus  demselben Grund nicht an. Seit der Steinzeit sind die Shetlandinseln  bewohnt. Die ersten Pferde wurden vermutlich von den Picten eingeführt, die seit etwa 500 vor Christus nach Schottland kamen. Diese Pferde waren nach Abbildungen aus jener Zeit sehr unterschiedlich,  teilweise sehr edel und größer als das Shetlandpony und wurden häufig im Tölt abgebildet.

In der Altsteinzeit waren in Nordostschottland (Caithness) Wildpferde vom Shetlandponytyp weit verbreitet. Zur Zeit der römischen  Besetzung (1.†- 4. Jahrhundert nach Chr.) war ein im Typ des Shetlandponys stehendes Zwergpferd in Schottland weit verbreitet. Sehr wahrscheinlich stammen die Shetlandponys von diesen Schottischen Zwergpferden ab.  Jedenfalls ist nachgewiesen, dass schon in vornormannischer Zeit Pferde  auf den Shetlandinseln vorhanden waren. Ponys aus der Früheisenzeit  waren unter 102 cm groß. Als die norwegisch/dänischen Normannen die  Shetlandinseln zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert eroberten, brachten  sie auch grössere Pferde aus ihrer Heimat mit, deren Einfluss im modernen Shetlandpony aber nicht mehr zu erkennen ist. Die damaligen Ponys waren teilweise über112 cm groß.

Im Mittelalter waren die Shetlandponys unter dem Begriff Sheltties  bekannt. Etwa 1700 waren sie 91 - 102 cm groß, die kleinsten lebten auf  den nördlichen Inseln Yell und Ulst. Eine Bedeutung außerhalb der  Inselgruppe hatten diese Ponys zunächst nicht. Erst in der Mitte des  19. Jahrhunderts wurden sie wegen ihrer geringen Größe als Grubenpferde  eingesetzt. Die Preise stiegen deshalb zwischen 1840 und 1890 von 5£ auf 35£.

Bis etwa 1950 ist die Shetlandponyzucht frei von fremden  Bluteinflüssen geblieben. Da die größeren Ponys sich besser verkaufen  ließen, verblieben die kleineren Ponys als Zuchtbasis auf der Insel. Das führte dazu, dass die Ponys 1940 kleiner waren, als sie 1910 gewesen  waren. Um 1950 herum wurden deshalb mehrere größere Pferde eingeführt,  um diesem Trend entgegenzuwirken. Die Nachzucht ging meist ein, da ihre  Konstitution nicht hart genug für das Klima war. Ausnahmen von dieser  Regel sind der Sumburgh-Stamm und der Fetlar-Stamm. Auf der Halbinsel  Sumburgh, die zur Hauptinsel Mainland gehört, entstand durch die Einkreuzung von Norwegischen Fjordpferden  der Sumburgh-Stamm mit einer Widerristhöhe von etwa 130 cm. Der  elegantere und schnellere Fetlar-Stamm der Insel Fetlar mit einer Widerristhöhe von etwa 125 cm entstand dadurch, dass ein Mustanghengst und ein Araber erfolgreich eingekreuzt wurden.

Lord Londonderry begann 1870 auf dem Gestüt Bressay den  ursprünglichen Typ des Shetlandponys planmäßig weiterzuzüchten. Sein  Gestüt wurde 1899 aufgelöst, die Tiere blieben aber der  Shetlandponyzucht erhalten. Ponys aus dieser Zucht bildeten die  Grundlage zahlreicher Reinzuchten außerhalb der Shetlandinseln.

Das Stutbuch der Shetland Pony Stud Book Society wurde 1890 begründet und 1971 geschlossen, seitdem wird in Reinzucht weitergezüchtet.

siehe auch shetlandponystamboek.nl

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