Pfadfinderwissen

Ein bischen Theorie muß auch sein

Notruf per Telefon

Der Notruf, der die meisten Menschen direkt im Unglücksfall betrifft, ist der telefonische. Für das Verhalten und die wesentlichen Informationen beim Absetzen eines Notrufs wurden einige Regeln über die Angaben erstellt, die das problemlose Abwickeln erleichtern sollen:

  • Wo geschah es?
  • Was geschah?
  • Wieviele Personen sind betroffen?
  • Welche Art der Erkrankung/Verletzung liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen

Hinweis: Der Anrufer sollte erst auflegen, wenn die angerufene Rettungsleitstelle keine Fragen mehr hat und das Gespräch beendet. Die Inhalte des Notrufs sind derzeit in den deutschsprachigen Ländern nicht einheitlich. Das Nennen der Rückrufnummer ist von erheblicher Bedeutung, weil nur dadurch die Möglichkeit besteht, bei Rückfragen Kontakt mit dem Mitteiler aufzunehmen. Dies ist vor allem dann erforderlich, wenn die Rettungskräfte den Einsatzort nicht auffinden können.

Ortung des Mobiltelefon-Standorts

Wenn die Leitstelle den Anrufer in der Leitung hält, ist es möglich, mit Hilfe der Netzbetreiber den ungefähren Standort eines Mobiltelefons festzustellen. Dies ermöglicht den Leitstellen eine Ortung sämtlicher Handys der deutschen Mobilfunkbetreiber innerhalb Deutschlands

 

Mit diesen Wegzeichen findest du immer den richtigen PFAD

In Richtung des Pfeiles gehen

abbiegen

über Hinderniss weiter geradeaus

Hindernis

schnell hier entlang

Zeltplatz

in Richtung des kleineren Steines gehen

in Richtung des kleineren Stockes gehen

Wegteilung in Richtung der Pfeile

die Gruppe hat sich in die angegebenen Richtungen zu 2 und 3 aufgeteilt

langer Weg

kurzer Weg

diesem Weg nicht folgen

 

7 Minuten warten

hier geht es zu einer Nachricht

 

in dieser Richtung ist eine Botschaft 10m geradeaus, in 2 m Höhe

hier graben

  

ich habe meine Aufgabe erfüllt und bin nach Hause gegangen

kein Trinkwasser

  

zum Trinkwasser

keine Badegelegenheit

 

zur Badegelegenheit

   

Spielbeginn / Feinde !

    

Spielende / Freunde !

 

Eine kleine Tafel mit den wichtigsten Knoten

Powerpoint Präsentation Stiche und Bunde

Powerpoint Präsentation Seile und Leinen

stelle ich gerne auf Anforderung zur Verfügung

 

Der Umgang mit einer Landkarte

Gelände und Karte

Wer auf einer Reise ohne Karte unterwegs ist, bringt sich um einen Teil der Freude und des Ertrags. Wer gar ohne sie wandert, bleibt nur ein Mit- oder Nachläufer.

Die Darstellung einer Landschaft weicht in vierfacher Hinsicht von der Natur ab. Das Kartenbild ist:

  • verkleinert
  • eben
  • vereinfacht
  • erläutert

Darin liegen die Vorzüge und die Grenzen jeder Karte.

Die Karte ist verkleinert

Das Verhältnis von Entfernung im Gelände zur Entfernung in der Karte ist als Maßstab am Kartenrand angegeben, z.B. 1 / 50 000.

Was ist ei großer und was ein kleiner Maßstab? Zum Beispiel ist ein Auto im Maßstab 1/25 größer als ein Auto im Maßstab 1/50. Also ist die Landschaft im Maßstab 1/25000 größer abgebildet als im Maßstab 1/50000.

Die Karte ist eben

Auch wenn eine Karte nur einen winzigen Teil der Erdoberfläche wieder gibt, muss die Krümmung der Erde berücksichtigt werden. Noch wichtiger als die Krümmung der Erde ist das Profil (Relief). Die Bodenerhebungen und –Vertiefungen müssen lagerichtig und anschaulich dargestellt werden um einen räumlichen Eindruck zu vermitteln. Das Relief einer Landschaft ist das am wenigsten veränderliche, außer nach einem Erdrutsch oder in einem Tagebau, und darum wichtigste Orientierungsmittel.

Höhenlinien

Im Laufe der Geschichte haben sich äquidistante Schichtlinien durchgesetzt. Höhenlinien verbinden alle Punkte, die gleich hoch über dem Meeresspiegel liegen. Es sind nur gedachte Linien ohne Anhalspunkte im Gelände. Die Äquidistanz (lat. Gleich) ist der senkrechte Abstand zweier Höhenlinien, also die Schichtdicke. Sie ist anhängig vom Maßstab und dem Landschaftstyp. Bei Wanderkarten sind 5m für Flachland, 10m für Hügelland und Mittelgebirge und 20m für Hochgebirge üblich. Es werden aber auch andere Abstände verwendet.

Die kräftiger gedruckten und mit Zahlen versehenen Linien heißen Zähllinien. Sie geben die Höhe in Meter über NN (normal Null) an. In Karten aus Deutschland und Österreich stehen die Zahlen so, als wären sie auf den Hang geschrieben, ihr Kopf weist also aufwärts. Bei mehrfarbigen Karten sind die Höhenlinien im Gelände braun, die für Gletscher, Firnfelder und für Wassertiefen blau.

Steilwände oder große Wasserfälle lassen sich mit Höhenlinien nur schlecht, Überhänge gar nicht darstellen. Solche Stellen erkennt man daran, das sich mehrere Höhenlinien vereinigen, oder dort abbrechen, wo sie sich vereinigen würden. Der Höhenunterschied lässt sich dann nur seitlich davon abzählen.

Grundregeln zur Deutung von Höhenlinien sind:

  • dichte Höhenlinien zeigen steiles Gelände an
  • geschlossene Formane sind Kuppen und Kessel
  • ein Weg, der Höhenlinien spitzwinkelig schneidet, quert den Hang

Profile

Aus den Höhenlinien lässt sich ein Berg- oder Wegprofil gewinnen. Beim Bergprofil (oder Talquerschnitt) überträgt man die Abstände aus der Karte senkrecht auf die entsprechenden Höhenstufen. Bei einem Wegprofil wird die Strecke zwischen zwei Höhenlinien zunächst waagerecht angetragen und dann lotrecht auf die zutreffende Höhenstufe übernommen. So erhält man die Schrägenentfernung.

Höhenzahlen

Für Gipfel, Berghütten, Seen und andere markante Punkte wird die Höhe in Meter über NN angegeben. Höhnzahlen finden sich auch manchmal bei Ortsnamen, Kirchen, Brücken und Kreuzungen. An Bahnhöfen stehen sie auf einer Marke auf dem Bahnsteig und gelten für die Schienen-Oberkante.

Eine Karte ist vereinfacht

Der Karteninhalt gliedert sich in Lageplan, Geländedarstellung und Kartenschrift.

Karten sollen inhaltsreich sein und doch lesbar. Zwischen diesen beiden Forderungen vermittelt die Generalisierung (Vereinfachung): Symbole ersetzen Abbildungen, Klassen und Stufen gliedern die Vielfalt.

Was beim Vereinfachen passiert, sehen wir, wenn wir zwei Karten vergleichen, die verschiedene Maßstäbe haben.

Sich anhand einer Karte die Landschaft vorzustellen erfordert Gedankenarbeit. Bei der Betrachtung einer Karte aus einem anderen Land, müssen wir auch daran denken, dass dort die uns bekannten Zeichen und Symbole eventuell eine andere Bedeutung haben.

Das Relief ist in Höhenlinien geglättet. Bei Wäldern wird nur zwischen Laub- Nadel- oder Mischwald unterschieden.

Kultivierte Flächen werden nur bezeichnet, wenn dort eine Dauernutzung, Wein oder Obst, betrieben wird. Die Liniensymbole für Freileitungen und Skilifte zeigen in der Regel nicht die Mastenstandorte an.

Bei Gebäuden wird die Ausrichtung beachtet, aber der Grundriss kann vereinfacht sein. Bei Bauernhöfen mit Nebengebäuden steht je nach Maßstab vielleicht nur ein Symbol für das Bauernhaus. Bei Siedlungen werden je nach Maßstab ganze Häusergruppen zu einem Zeichen zusammen gefasst.

Alle Liniensymbole sind breiter, als es dem Maßstab entspricht. Sonst wäre ein Fußweg von 1m Breite in einer Karte mit dem Maßstab 1:50 000 nur 1/50 mm breit, eine Autobahn nur ½ mm. Eine Bundesstraße, eine Bahnlinie und ein Bach sind zusammen vielleicht keine 20 m breit; doch auf einer Karte in 1:50 000 nehmen sie den Platz von wenigstens 120 m ein.

Gewundene Bäche und Flüsse, Pass- und Fjordstraßen erscheinen in der Karte kürzer, wenn sich die Windungen im Kartenmaßstab nicht mehr lesbar darstellen lassen.

Für den Kartennutzer bedeutet das:

  • aus der Maßstabliste ergibt sich, was überhaupt noch darstellbar ist
  • für Punkt- und Liniensymbole und für kurze Strecken darf  man die wahren Maße nicht der Karte entnehmen
  • auf der Karte verschwinden die Windungen eines geschlängelten Weges in der (notwendigerweise übertriebenen) Strichstärke
  • als Standort für den Kompasskurz wählt man nicht ein Symbal an einem Fluss oder einer Strasse, sonder die Fluss- oder Strassenmitte
  • weithin sichtbare Landmarken, wie Kirchturm, Kühlturm, Funkmast oder Fabrikschornstein sind im Kartenbild nicht annähernd so auffällig wie im Gelände

Die Karte ist erläutert

Selbst ein farbiges Luftbild wirkt stumm neben dem erläuterten Grundrißbild der Karte. Dass die Schrift für Ortsnamen einheitlich von West nach Ost verläuft, erleichtert das Einnorden der Karte. Norden ist auf topografischen Karten immer oben, auf Straßenkarten ist das nicht immer der Fall. Aus der Schrift geht in Deutschland die Ortsgröße hervor: Großbuchstaben für Städte, Kleinbuchstaben für Dörfer und Schrägdruck für Ortsteile. Bei Flüssen und Gebirgen folgt die Schrift dem Verlauf, auch Flur- und Landschaftsnamen müssen nicht waagerecht stehen.

Abkürzungen neben den Zeichen für Gebäude geben Auskünfte, die weder durch gründliches Kartenstudium noch durch aufmerksames Beobachten zu erhalten wären, z.B. Jugendherberge, Krankenhaus, Feuerwache oder Polizei.

Bei Straßen und Wegen zeigt die Strichart den Ausbauzustand, also Breite, Anzahl der Fahrbahnen, Befestigung und Befahrbarkeit. Die deutschen top. Karten nennen auch die gesetzliche Klassifizierung und die Straßennummer von der Europestraße bis zur Kreisstraße.

Aus der Karte ist auch die Verwaltungsgliederung zu ersehen. Wander- und Umgebungskarten heben Wander- und Radwege, Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten hervor.

Alle auf der Karte vorkommenden Zeichen sind in der Legende, dem Textfeld am Kartenrand, erklärt. Alle unbekannten Symbole längs des Wanderweges sollte man sich dort heraussuchen.

Auswahl einiger Zeichensymbole aus der Legende einer Radwanderkarte

Kartenrahmen und Kartenrand

Folgende Angaben können am Kartenrand oder auf einer Begleitkarte angegeben sein.

Name und Nummer. Die Bezeichnung des Kartenblattes braucht man für die Bestellung und um bei einer Unfallmeldung anzugeben, nach welcher Karte die Standort-Koordinaten ermittelt sind. Bei den deutschen Karten ergibt aus Zusatzbuchstaben auch der Maßstab. Im Kartenrahmen oder auf einer Beikarte stehen Namen und Nummern der Anschlußblätter.

Maßstab. Das Verkleinerungsverhältnis wird als Bruch genannt, z.B. 1 : 50 000 (eins zu fünfzigtausend) Nach einer zusätzlichen Maßstableiste (grafischer Maßstab) lassen sich Entfernungen leichter ermitteln.

Äquidistanz. Der senkrechte Abstand der Höhenlinien, also die Schichtdicke, ist beim Maßstab oder in der Legende genannt. Die Äquidistanz ergibt sich auch aus der Zahl der Höhenlinien zwischen zwei Zähllinien.

Zeichenerklärung. Kartenzeichen und Abkürzungen unterscheiden sich nach Land, Maßstab und Sprache. Bei den top. Karten werden sie, nach Sachgebieten geordnet, im Kartenrand erklärt.

Geodätische Grundlagen. Bisher konnte das Erdellipsoid, das dem Netzentwurf zugrunde liegt, den meisten Kartennutzern gleichgültig sein, ebenso das verwendete geodätische Gitter. Da man beide bei GPS-Geräten einstellen muss, werden sie auf neueren top. Karten genannt.

Gradnetz. Die geographische Breiten und Länge wird auf top. Karten in der Regel für die Blattecke angegeben. Die geographischen Koordinaten lassen auf einen Blick erkennen, welcher Ausschnitt der Erdoberfläche dargestellt ist.

Gitter. Die senkrechten Linien eines geodätischen Gitters erlauben es, dem Kompass an jeder Stelle der Karte anzulegen. Entfernungen und Richtungen sind leichter im rechtwinkligen Gitter zu ermitteln. Besonders orientierungsfreundlich sind Karten, bei denen die Koordinaten auch im Kartenfeld eingedruckt sind.

Hier wieder einige Ansichten einer Kartenlegende:

Nadelabweichung und Deklination. Der Winkel zwischen den Meridianlinien bzw. den senkrechten Gitterlinien und der Stellung der Magnetnadel wird für ein bestimmtes Jahr in einem laufenden Text oder graphisch angegeben, meist auch mit der erwarteten Verschiebung. Dabei ist zwischen Deklination und Nadelabweichung zu unterscheiden und die verwendete Kreisteilung zu beachten. Gebiete mit magnetischer Störung, wo die Magnetnadel um mehrere Grad abweichen kann, sind nur auf Seekarten eingezeichnet. Auf top. Karten können sie bei der Missweisung genannt oder in einer Begleitkarte angegeben werden. Fehlende Angaben bedeuten nicht, Dass es keine Störungen gibt.

Meridiankonvergenz. Wenn auch der Winkel zwischen Geographisch-Nord und Gitter-Nord genannt ist, erspart man sich beim Wechsel zwischen Gradnetz und Gitter eine Nebenrechnung.

Erscheinungsjahr. Aus dem Druckjahr geht hervor, bis wann Veränderungen in der Landschaft bestenfalls berücksichtigt sein können.

Berichtigungsstand. Die letzte Änderung liegt logischerweise vor dem Erscheinungsjahr. Bei deutschen top. Karten gibt es folgende Abstufungen:

Umfassende Aktualisierung. Vollständige, durchgreifende Fortführung des gesamten Karteninhalts aufgrund von Luftbildauswertungen und örtlichen Erkundungen.

Einzelne Ergänzungen. Wichtige Ergänzungen bzw. Veränderungen einzelner topographischer Objekte (Umgehungsstraßen, neue Siedlungen, Stauseen usw.).

Herausgeber. Der wichtigste Unterschied zwischen behördlichen Karten und solchen der Verlags- und Privatkartographie ist, saß amtliche Karten unmittelbar auf Vermessungen beruhen. Da sie den unterschiedlichen Ansprüchen verschiedener Benutzer gerecht werden müssen, sind sie inhaltlich am reichhaltigsten, und sie werden in regelmäßigen kurzen Abständen nachgeführt. Andere Anbieter stützen sich zwar auf amtliche Karten, veröffentlichen aber meist thematische Karten und lassen dabei gerne mehr weg, als sie für ihren besonderen Zweck hinzufügen.

Verwaltungsgliederung. Um das Kartenfeld zu entlasten, gibt man Verwaltungsgrenzen oft auf der Begleitkarte an.

Planzeiger. Um Ortsangaben zu erleichtern, hatten die deutschen top. Karten früher einen Planzeiger im Kartenrand, den man ausschneiden konnte. Heute sind Planzeiger für 1 : 25 000 und 1 : 50 000 auf den Kompasslinealen aufgedruckt.

Kartenkauf

Es gibt eine Anzahl verschiedener Karten, z.B.:

 

        • Touristikkarten: Hier werden Sehenswürdigkeiten wie Zoos, Denkmäler, Schlösser, Burgen und ähnliches angegeben, sowie die Hauptstraßen, die dorthin führen.
        • Straßenkarten: Diese Karten sind auf die Bedürfnisse von Autofahrern zugeschnitten und zeigen die Städte und das Straßennetz.
        • Geologische Karten: Hierbei handelt es sich um Karten, auf denen wir den Verlauf von Gesteinsformationen sehen können.
        • Topografische Karten: Diese Art von Karten sind für eine Wanderung genau das Richtige. Sie geben Dir Informationen über den Höhenunterschied, die Entfernungen und weisen durch besondere Zeichen, die stets erklärt werden, auf Sehenswürdigkeiten und Landschaftsformen hin.

Topographische Karten von den Landesvermessungsämtern sind denen privater Verlage vorzuziehen, da die Ämter ihre Karten in regelmäßigen kurzen Abständen nachführen (aktualisieren) und am reichhaltigsten mit allgemeinen Informationen versehen. Der Name „KOMPASS-Karet“ ist eine Verlagsbezeichnung, aber kein Hinweis auf eine besondere Eignung!

Blattschnitt. Beim amtlichen Regelblattschnitt gibt es keine Überlappungen. Die auf einem Blatt dargestellte Fläche der deutschen TK (topographische Karte) 25 ist zehn Längenminuten breit und sechs Breitenminuten hoch.

Ein Blatt der TK50 erfasst das Gebiet von vier der TK25. Es trägt die Nummer des südwestlichen Blattes der TK25, mit dem vorangestellten Buchstaben L (röm. 50) als Hinweis auf den Maßstab. Entsprechend bezeichnet man die Blätter der TK100 mit der Nummer des südwestlichen Blattes der TK50 und dem vorgestellten Buchstaben C (röm. 100).

Maßstab

1 : 25 000

1 : 50 000

1 : 100 000

Kurzbezeichnung

TK 25

TK 50

TK 100

Kennbuchstabe

ohne

L

C

Bezeichnung nach

4-cm-Karte

2-cm-Karte

1-cm-Karte

der 1-km-Strecke

 

 

 

alter Name

Messtischblatt

Deutsche Karte

Generalstabskarte

Breite

10 Längenminuten

20 Längenminuten

40 Längenminuten

 

^=11,9 km *)

^=23.8 km *)

^=47,6 km *)

Höhe

6 Breitenminuten

12 Breitenminuten

24 Breitenminuten

 

^11,1 km

^22,2 km

^44,4 km

abgebildete Fläche

135 qkm *)

529 qkm *)

2116 qkm *)

Format

 47,6 cm *)

breit und 44,4 cm

hoch 

besondere Eignung

Bergwandern

vielseitig, am

Wasserwandern

 

 

besten nachgeführt

 

*) am 50. Breitengrad. Die Zahlen wachsen von Nord nach Süd

 

Maßstäbe und Arten. Ein großer Maßstab erleichtert das Gehen mit dem Kompass, denn Richtungswinkel lassen sich genauer bestimmen, wenn auf der Karte Zentimeter statt nur Millimeter zwischen Standort und Ziel liegen.

Von den Maßstäben der top. Karten eignet sich für Bergwanderer am besten

1 : 25 000, ebenso für jeden, der Feinheiten der Oberflächenform berücksichtigen, beobachten oder einzelnen topographischen Gegenstände nachspüren möchte. Entfernte Objekte findet man dann allerdings nicht mehr auf demselben Blatt. Ein weiterer Vorteil dieses Maßstabs ist es, das man sich für eine Wanderung nur die Blätter kaufen brauch, durch die sie verläuft.

Der Maßstab 1 : 50 000 hat aber auch seine Vorteile. Auf gleicher Fläche die vierfache Blattzahl, selteneres Umfalten, weil dieser Maßstab auch vom Militär benutzt wird ist er am aktuellsten.

Schutz. Um die Karte vor Feuchtigkeit, Schmutz und Abrieb zu schützen, imprägniert man sie mit einem Sprühmittel (Haarspray genügt). Das ist einfacher und billiger als das Beschichten mit Folie, erhöht das Gewicht nicht und gelingt immer.

Wasserdicht verwahrt wird die Karte, entsprechend gefaltet, in einer durchsichtigen Hülle mit Rollverschluß oder in einem Folienbeutel, den man mit einem Klebeband verschließt.

In einigen Ländern werden Karten auf „naßfestem“ Papier und sogar auf Folie gedruckt.

Einträge. Für eigene Einträge verwendet man dann wasserfesten oder abwischbaren Folienschreiber. Hellviolett hebt sich ab und deckt doch den Druck nicht ab. Vielfach genügt es, auf der Kartenhülle zu zeichnen oder zu schreiben. Oder man fertigt die Einträge auf Transparentpapier an und legt sie auf die Kartentasche.

Deklination (= Ablenkung, Abweichung) bedeutet die „Abweichung der magnetischen Feldlinien von geographisch-Nord

Die Meridiankonvergenz ist der örtliche Winkel zwischen geographisch-Nord und Gitter-Nord. Am Äquator beträgt er 0° und wächst mit der geographischen Breite und mit dem Abstand vom Hauptmeridian.

Die Hauptmeridiane (Längengrade) für Deutschland sind (E= englisch East / Ost):

                • 3° E
                • 6° E
                • 9° E
                • 12° E
                • 15° E

 

Buchbesprechung

Querweltein, ISBN 3-927349-08-9, Georgsverlag - kompaktes Wissen nicht nur für Pfadfinder, Hardcover 432 Seiten

Orientierung mit Karte, Kompass, GPS, ISBN 3-768817-10-5, Wolfgang Linke, Delius Klasing Verlag - Orientierungswissen mit Karte und Kompass, alle vorgschlagenen Verfahren sind geländetauglich und gelten weltweit: in den Bergen wie im Wald, in der Wüset und bei gelegentlicher Landsicht auch auf dem Wasser. Softcover 240 Seiten

Die Rucksackküche, ISBN 3-921628-11-3, Rainer Höh, Schettler Verlag - alles über Kochausrüstung, Rucksackproviant, Zubereitung und Rezepte, Taschenbuch, 240 Seiten

Das BLV-Handbuch der Knoten, ISBN 3-405-16719-1, BLV Verlag - anschauliche Anleitung von über 100 verschiedenen Knoten mit ihren Anwendungsmöglichkeiten, Softcover, 176 Seiten

Spuren des Gründers, ISBN 3-927349-03-8, Georgsverlag - Zitate aus den Schriften von Lord Baden Powell, Softcover, 154 Seiten

Pfadfinder, ISBN 3-927349-41-0, Georgsverlag - Softcovcer Handbuch für Pfadfinder mit allen Regeln und Anleitungen im Sinne des Gründers, Softcover, 308 Seiten

Der Wolf der nie schläft, ISBN 3-927349-17-8, Walter Hansen, Georgsverlag - Softcover, Walter Hansen erzählt das abenteuerliche Leben des Lord Baden Powell, Softcover, 170 Seiten

Knaurs kleiner Sternenführer, ISBN 3-426-66400-3, Knaurverlag - Hardcover, eine einfache Anleitung, wie die Entfernungen am nächtlichen Himmel abgeschätzt werden, um Sternbilder zu finden, Beschreibungen der wichtigsten Sternbilder, mit Legenden die sich um Sternbilder ranken, sowie zirkumpolaren Sternbildern, Hardcover, 108 Seiten

Wie wird das Wetter morgen? ISBN 3-89440-263-6, Alex Hermant, Naturbuch Verlag - Form, Farbe und Ausdehnung von Wolkenformationen lassen präzise Rückschlüsse auf die Wetterlage zu. Deutung dieser Wolkenbilder insbesondere die Entstehung von Gewitter und damit verbundenen Gefahren werden anschaulich beschrieben, Softcover, 160 Seiten

Handbuch Flaggen, ISBN 3-8094-1721-1, Maria Costantino, Bassermann Verlag - Über 200 Flaggen aus aller Welt, darunter nationale und interantionale Flaggen, sowie Flaggen von Organisationen und Provinzen. Ihre Entwicklung und Symbolik werden geanu erklärt. Daruberhinaus gibt es eine Einführung in Herkunft, Arten und Bedeutung der Flaggen in Geschichte und Gegenwart. Hardcover, 256 Seiten

BLV Tier und Pflanzenführer für unterwegs, ISBN 3-405-14800-6, BLV Verlag - Ca. 800 Tier und Pflanzenarten in etwa 900 naturgetreuen Farbfotos wie Pilze, Moose, Farne, Blütenpflanzen einschließlich Bäume und Sträucher sowie Muscheln, Schnecken, Würmer, Krebse, Spinnen, Insekten, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere beschrieben in Merkmale, Vorkommen, Lebensweise, Entwicklung, mit Kurzangaben über Besonderheiten und Gefährdung nach der roten Liste. Softcover, 558 Seiten

Kost-Nix-Spiele, ISBN 3-473-54157-5, Stefan Wilfert, Ravensburger Verlag - Spiele zum Nulltarif, Stunde für Stunde viel Spaß und lustige Unterhaltung, die nix kosten, weil man höchstens Papier und Bleistift braucht! Geschicklichkeitsspiele, Schreibspiele, Wortspiele, Würfel- und Buchstabierspiele und viele andere Spiele mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Taschenbuch, 200 Seiten

Das große Buch der Block- und Bleistiftspiele, ISBN 3-896-31225-1, Matthias Mala, Hugendubel Verlag -  Wortspiele, Taktik, Knobeln, Nachdenken, Zeichen- und Aktionsspiele. Es wird nicht mehr gebraucht als Stift und Papier. Hardcover, 287 Seiten

Spielträume, ISBN 3-929176-03-3, Pöllinger/Dickert, KJG Verlag - mit über 100 Spielen wird eingeladen über neue Handlungsräume zu entdecken und zu erfahren, das Spielen kreativ und lustvoll ist. In einem Kapitel wird auch darauf eingegangen selbst Spiele zu entwicklen. Ein informativ verspieltes Kompendium für kleine und große Kinder die leidenschaftlich gerne spielen. Softcover, 158 Seiten

Die besten Papierflieger, ISBN 3-442-16265-3, John M. Collins, Mosaik/Goldmann Verlag - die schönsten 20 Modelle zum Falten für drinnen und draußen und viele anschauliche Erläuterungen, Taschenbuch, 190 Seiten

Spiel- und Spassaktionen, ISBN 3-931902-63-3, Jung/Petzold, Ökotopia Verlag - lustige und spannende Fantasie-Abenteuer-Spiele für Kids, Zielgruppe 5-12 Jahre mit und ohne Behinderung, Softcover 67 Seiten

Strassen-, Hof- und Gartenfeste, ISBN 3-931902-60-9, Peter Schneller, Ökotopia Veralg - Ein Handbuch zur Planung, Organisation und Gestaltung kindgerechter Spielfeste inklusiver Spielvorschläge und Checklisten, Softcover, 128 Seiten

Das A-D-S-Buch, ISBN 3-9804493-6-X, Claus/Hammer, ObersteBrink Verlag - neue Konzentrationshilfen für Zappelphilippe und Träumer - meiner Meinung nach eines der besten Bücher zum Thema leider begegnet es uns immer häufiger in unserer Gesellschaft - Hardcover, 316 Seiten

Die 3-Minuten-Bibel, ISBN 3-8289-4948-7, Werner Tiki Küstenmacher, Weltbildverlag - in drei Minuten Geschichten werden die schönsten Kapitel der Bibel mit unverwechselbaren Tiki-Cartons erzählt. Für alle die wenig Zeit haben, sich von der Bibel inspirieren lassen wollen und last not least für viele schöne Bibelminuten. Softcover, 240 Seiten

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