Paddockbau

Nach drei Stallwechseln in Vollpension sind wir mittlerweile in der kompletten Selbstversorgung gelandet und bestens zufrieden. Verbesserungen die uns wichtig waren läßt unser Vermieter insoweit zu, solange alles rückbaubar bleibt.

Der anfängliche unbefestigte Bereich direkt am Stall verwandelte sich in eine Schlammbadewanne (Einfassung über hochkant gesetzte und versenkte Schweinebetonspalten).

Im ersten Frühjahr 2014 begannen wir sogleich diesen ca. 100 qm großen Bereich mit den Rasengittersteinen die wir am Vorstall im Stallzelt verlegt hatten auszulegen. Wir warteten eine längere Trockenperiode ab. Egalisierten mit Rheinsand und verlegten die Platten.

Natürlich wurden noch Rasengittersteine nachgekauft. Das verlegen war sehr schweißtreibend. Die Steine sind sehr schwer. Der abgetrocknete Boden war betonhart und wurde nur mit Rheinsand egalisiert.

die ersten vier Tonne Rheinsand für auf die Gittersteine....

Ein Jahr später zeigte sich das im Winter 10 to Sand auf den Rasengittersteinen sozusagen mit abgemistet wurden. Bei schlechtem Wetter wurde es außerdem nötig die  dahinter liegende rund 350 qm abzusperren da sie dort im Matsch versanken

März 2016 - auch zwei Jahre nach dem Verlegen halten die Rasengittersteine auch bei starkem Regen dem Gewicht Stand. Das Nachlegen von Sand ist jedoch eine leidige Angelegenheit aber tragbar. Hauptsächlich wegen der kleine Minishettyhufe gibt das mehr Komfort. Der Hufabrieb ob mit oder ohne Sand auf Betonsteinen hält sich in Grenzen. Auch Riedwiesenplatten sorgen für ähnlich starken Abrieb (Erfahrung am vorherigen Stall)

Für den Winter 2015 schufen wir deshalb eine neue Liegefläche aus Stallmatten -  genauer vorgestellt unter Stall/Weide

Den Winter 2015 haben wir so gut überstanden

Als Winny dann die Familie komplettierte war uns der befestigte Paddock mit 100 qm zu klein. Wir legten noch weitere 100 qm mit Riedwiesenplatten aus, dafür mußten wir jedoch den Rest der Fläche wieder einsäaen als Ausgleich.

auch unter die Riedwiesenplatten durfte kein Unterbau. Etwas Sand zu Egalisierung war erlaubt.

Im September 2016 nach einer langen Trockenperiode verlegt auf fast betonhartenBoden läßt uns hoffen, dass die Befestigung auch das Gewicht unserer Rubensrösser überleben wird. Die Riedwiesenplatten sind im Quadratmeterpreis doppelt so teuer dafür aber deutlich leichter und einfacher zu verlegen!

Insgesamt ein gelungenes Projekt

Weil Schlagregen die Steine am Eingang immer wieder auswaschen haben wir begonnen diesen Bereich mit Rasengitterfüllsteinen zu versehen.

Juli 2017

Nachdem sich die Herrschaften immer wieder die Sprunggelenke aufgescheuert haben beim Aufstehen über die Riedwiesenplatten im bevorzugten Liegebereich und das sich auch nicht mit viel Sand abstellen ließ haben wir im Liegebereich Belmondo-Trend Matten verlegt der Firma Kraiburg. Nach Rücksprache mit dem Unternehmen sind diese auch im Außenbereich einsetzbar, wenn auch nicht üblicherweise. Wir wollten eine weichere Matte die zum Liegen einlädt und beim Aufstehen nicht zum Aufscheuern der Gelenke führt.

Was soll ich sagen - diese Matten waren ein Erfolg. Die Wunden heilen und im Nebeneffekt fällt weniger Mist (es ging immer reichlich Sand mit weg wenn die Haufen untergetreten waren) an. Will heißen die Matten lassen sich einfacher und schneller reinigen als den Mist aus dem Sand zu pulen.

Zuerst mußte der Sand runter

dann kamen die Platten

wie immer mit tatkräftiger Hilfe

zwei Wochen später haben wir noch einmal nachgebessert und drei Matten nachgekauft um sie in einem Rechteck zu verlegen, weil die Herrschaften sich schon mal gerne daneben legen

Eine Mattenbreite links wurde wegnommen und rechts angelegt, also auch die komplette Länge um eine Mattenreihe aufgenommen und ebenfalls rechts angelegt. Dadurch wurde die Fläche rechteckig

seitdem die Matten da sind wird nur noch bei schlechtestem Wetter drinnen geschlafen

noch einmal erweiterten wir den ausgelegten Mattenbereich vor dem Eingang im April 2018

Das Abmisten wird deutlich erleichtert

durch ein Zusammenfegen des Mistes und es wird nicht mehr soviel Sand mit auf den Misthaufen verfrachtet

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